∼ Krebsow ∼

Kreb­sow liegt 1,5 Km süd­lich eine lang­ge­streck­ten Rückens, des Dorf­stel­len­ber­ges, des­sen Bezeich­nung und Scher­ben­fun­de aus sla­wi­scher Zeit auf eine Wüs­tung hin­we­si­en könnten.

1320 Crep­so­we
1321  Cre­pes­so­ven
1508 Crep­zow
1597 Krept­zow
1694 Krebsow

Der sla­wi­sche Orts­na­me (1321 Cre­pes­so­ven) bedeu­tet Ort des Krepes.

Kreb­sow wird von der bür­ger­li­chen pom­mer­schen Fami­lie de Crep­so­we abge­lei­tet. Der Name soll­te dem Trä­ger ein lan­ges Leben, Gesund­heit und kraft besche­ren. Der Per­so­nen­na­me gehört zu einer Ent­sprech­nung von ursäch­lich und kräf­tig, rüs­tig und dabei flink.

Niko­laus, Johann III. und IV., Gra­fen von Gütz­kow, über­las­sen dem Greifs­wal­der Bür­ger Albert von Kreb­sow, sei­ner Schwes­ter Ger­trud und deren Ohei­men Arnold und Johann von Kreb­sow für 640 Mark Wen­disch, die Hälf­te von Hans­ha­gen nebst den bei­den Unter­müh­len, 15 Hufen und eni­ge Katen u.s. zur Deckung der Schul­denIh­res ver­sto­be­nen Vet­ters Gra­fen Bern­hard von Gützkow.

Das Dorf, das im Jah­res 1597 drei­ßig Land­hu­fen, eine Schmie­de und eine Kate umfaß­te, war auch alter Besitz der Fami­lie von Nien­k­er­ken auf Vor­werk (spä­ter Wran­gels­burg —  die­ser Ort war zuerst ein Vor­werk von Kreb­sow und wur­de ein­fach als sol­ches bis zum Jah­re 1666 bezeichnet.